Früher bekannt als das sogenannte Chiptuning, bei dem tatsächlich Microchips im Motorsteuergerät ausgelötet wurden und durch einen anders programmierten Microchips ersetzt wurden. Dies wird heute z.T. auch noch so praktiziert, aber nur noch in den seltensten Fällen im Bereich des Motorsteuergerätes.

Was heutzutage gemacht wird, ist den Datensatz, der auf dem Steuergerät gespeichert ist, auszulesen und die verschiedenen Kennfelder, die darin enthalten sind zu bearbeiten. Dazu zählt unteranderem die Einspritzzeit, Ladedruck usw. Es ist somit keine manuelle Bearbeitung mehr, sondern eine reine Bearbeitung in den verschiedenen Kennfeldern. Wenn wir dann alles so bearbeitet haben, wie der Kunde es wünscht und auch so möglich ist, wird dieser Datensatz geprüft auf die sog. Checksummen und wieder auf das Steuergerät aufgespielt.

Wie ist es möglich, dass man die vom Hersteller entwickelte Software so verbessern kann, das mehr Leistung und weniger Verbrauch raus kommen kann?

Ganz einfach, die Hersteller entwickeln eine Software für einen Motor, welche dann zusammen mit dem Motor getestet wird bis zum Maximum. Wenn das Maximum dann erreicht ist, geht der Hersteller einen bestimmtem Bereich nach unten, meist um ca 20%, um die Langlebigkeit des Motors zu verbessern, aber auch um diverse Vorgaben zur Abgasnorm einhalten zu können. Wir haben somit die Möglichkeit uns in diesem Bereich von 20% zu bewegen und die Leistung des Motors zu erhöhen, ohne ihn zu schädigen

Die Möglichkeiten sind aber noch viel Umfangreicher, was ich hier erkläre!

Wir optimieren aber nicht nur Die Motorsoftware, sondern auch die Getriebesoftware von Automatikgetrieben, um verkürzte Schaltzeiten oder ein saubereres Schalten zu bekommen, dies wird auch genauso wie im Motorsteuergerät praktiziert.